In eigener Sache: Zeugnis des Unvorstellbaren

Rudolf Vrba (1924–2006) war ein außergewöhnlicher Mensch.

Vrba

Die Zahl derer, die drei Konzentrationslager überlebt haben, aus Auschwitz geflohen sind, Bericht über den Massenmord abgelegt und im 1. Frankfurter Prozess ausgesagt haben, lässt sich ohnehin an einer Hand abzählen. Was Vrba darüber hinaus einzigartig macht, ist seine Autobiografie. Eine wunderbare Erzählung, ohne Pathos und Selbstmitleid und dennoch menschlich, mit messerscharfer Präzision und ganz besonders schwarzem Humor.

CoverDiese Woche erscheint die Hörbuch-Ausgabe von „Ich kann nicht vergeben“ im Leipziger BUCHFUNK Verlag.

Weil mich kein anderes Buch über den Holocaust – abgesehen von Filip Müllers Sonderbehandlung und Gitta Serenys Am Abgrund – so tief beeindruckt hat, habe ich mich mit Freude redaktionell an der Umsetzung des Stoffs beteiligt.

Möge diese Fassung einer möglichst großen Gruppe von Interessierten den Zugang zum dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte und die moderne Tragödie einer freien, aber verantwortungslosen Gesellschaft eröffnen.

»Vrba schildert zwei Jahre im Mikrokosmos Auschwitz – und man hat eine ganze Welt gesehen.«  Carsten Hueck, Deutschlandradio Kultur

 

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