Veröffentlicht in Schule

Die Verantwortung der Zukunft

Wie kann es sein, dass wir für unsere Kinder die Fortsetzung
einer Gesellschaft entwerfen, mit der wir selbst unglücklich sind?
Wollen wir unsere Gegenwart zu ihrer Zukunft machen?
Wollen wir ihnen die Möglichkeit nehmen, sich als Gestalter ihrer
eigenen Welt zu erleben und in sich nach einer Identität zu suchen,
die ihrem Leben Sinn verleiht?
– Humberto Maturana

Zur Zeit ist wieder viel davon die Rede, wie wichtig das Wissen für die Veränderung in unserer Gesellschaft ist. Wie sehr es davon abhängt, ob die Kinder, wenn Sie aus der Schule kommen, die Dinge können, die es braucht, um die Probleme der Zukunft zu lösen. Mich stimmt dieses Gerede mittlerweile sehr nachdenklich und ich will es zum Anlass nehmen, in diesem Zusammenhang die Bedeutung von Komplexität und Verantwortung herauszustellen.

Es gibt – zumindest auf dieser Welt – niemanden, der die Zukunft vorhersagen könnte. Wenn wir es dennoch versuchen, verlängern wir mit Hilfe von gedanklichen „Prothesen“ einige bedeutende Merkmale des technischen Fortschritts (Automatisierung, Big Data o.ä.) und entwerfen dadurch ein Szenario für die Zukunft. In der Regel verbinden wir unsere Überlegungen mit einer Kritik des herrschenden Gesellschaftssystems (‚Money makes the world go round‘) und denken dann darüber nach, mit welchen Maßnahmen die Probleme gelöst werden können.

Nun sind aber weder die Ökonomie noch das Bildungssystem, die Politik, die Massenmedien oder alle anderen Subsysteme der Gesellschaft schlicht und einfach gegebene, unveränderliche Tatsachen und „evoluieren“, wie Niklas Luhmann einmal meinte, aus sich selbst heraus. Wir selbst sind es, die die soziale Wirklichkeit durch unser tägliches Handeln hervorbringen. Und umgekehrt reflektiert jedes System die Lebensweise der in ihr handelnden Individuen.

Wer auf das Potenzial von »21st Century Skills« verweist, argumentiert für gewöhnlich mit der Korrelation von gewünschten Kompetenzen und sozio-ökonomischem Erfolg. Der Erfolg auf dem Arbeitsmarkt macht demnach nicht nur einen großen Teil der persönlichen Lebenszufriedenheit aus, sondern wirkt auch, wie eine „unsichtbare Hand“, auf die Gesellschaft als Ganzes zurück.

Dass es Sinn macht grundlegende Kulturtechniken wie Lesen, Rechnen, Schreiben und in Zukunft auch ,digitale‘ Fertigkeiten zu messen lässt sich wohl kaum bestreiten. An dieser Stelle sollen auch nicht die Ergebnisse der Vergleichsstudien bezweifelt werden. (Die sozio-ökonomischen Kompetenzvorstellungen der OECD spiegeln ja gerade das gegenwärtige Denken wider.)

Entscheidend ist die Unvereinbarkeit der Forderung nach wirtschaftlichem Wachstum einerseits und sozialem Fortschritt andererseits, nach Kollaboration bei gleichzeitiger Konkurrenzkultur:

The only sustainable way is to grow our way out, and that requires giving more people the skills to compete, collaborate and connect in ways that drive our economies forward. Without sufficient investment in skills people languish on the margins of society, technological progress does not translate into productivity growth […].

Sicher, Herr Schleicher würde jetzt entgegnen, dass sich seine Organisation eben mit diesem Anliegen befasst – eine Politik zu befördern, die das Leben der Menschen weltweit in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht verbessert. Das ist so aber gar nicht möglich. Wachstum schafft ja weder Wohlstand für alle, noch Arbeitsplätze, noch trägt es in irgendeiner Form zur Bekämpfung von Armut bei.
Und spätestens seit der Veröffentlichung des Club of Rome über die „Grenzen des Wachstums“ (Meadows et al., 1972) ist offensichtlich, dass das szientistisch-technokratische Weltverständnis die globalen Probleme nur immer weiter verschärft:

• Die Erschöpfung der natürlichen Ressourcen, Zerstörung der Umwelt und der Klimawandel
• Die Zunahme sozialer Ungleichheit und die Spaltung der Gesellschaft
• Ethnische Konflikte, Terrorismus, Korruption und Verbrechen
• Das Bevölkerungswachstum und die globalen Flüchtlingsströme
• Das Fehlen einer flächendeckenden, menschenwürdigen medizinischen Versorgung

Wenn es aber zutrifft, dass die instrumentelle Vernunft nicht in der Lage ist, irgendein Meta-Problem zufriedenstellend zu lösen und sich die Krise nicht mit dem selben Denken bearbeiten lässt wie dem, das sie hervorgebracht hat, stellt sich natürlich die Frage, welcher Zugang die globalen Mißstände nicht bloß immer weiter verschlimmert.

Goleman und Senge (2014) schlagen zu diesem Zweck einen »Triple Focus« der Schulen vor. Wir sollten uns endlich vom Denken in Fachgrenzen lösen und ein Tiefenverständnis des Inneren, Anderen und Äußeren entwickeln:

the Inner • focusing on ourselves—on our interior world, connecting with our sense of purpose and deepest aspirations, understanding why we feel the way we do and what to do about those feelings […] concentrating on the task at hand, ignoring distractions, and managing our disturbing emotions.
the Other • tuning in to other people, or empathizing, being able to understand another person’s reality and relating to him from his perspective, not just from our own. Such empathy leads to caring and to the ability to work together—keys to effective, connected relationships.
the Outer • analyzing the dynamics of when I do this, the consequence is that, and how to use these insights to change the system for the better. [U]nderstanding the way systems interact and create webs of interdependence, whether this interaction is in a family or an organization, or the world at large. […]

Dieser dreifache Umgang mit Komplexität als Alternative zum kurzfristigen Ursache-Wirkungs-Denken stellt eine riesige Herausforderung dar.

Life support systems for the planet are slowly degrading because of unintended side effects of our actions. Our [evolutionary] alarm system rouses us only when it perceives an immediate threat, and today’s changes are either too macro or too micro for our perceptual systems. Because we don’t immediately sense the negative consequences of our daily habits writ large—it is easy to simply ignore them or pretend they are not happening.

Im Kern geht es also um völlig andere Rahmenbedingungen, die das Entstehen einer Haltung ermöglichen.

Wenn ich mich als getrennt von der Welt erlebe, sind Ressourcen für mich in erster Linie Objekte, die ich mir zu eigen mache und nutze. Sie haben nichts mit mir selbst zu tun. Das ist das Prinzip Selbstbedienungsladen – Schule der Gegenwart. Wenn ich mich hingegen als Teil der Welt begreife und dafür entscheide, mit jeder meiner Handlungen die Welt und mich selbst als Teil von ihr zu verändern (H. v. Foerster), hat das Konsequenzen für die Welt und mich als Teil von ihr. Die Frage der Verantwortung stellt sich dann in jedem Moment.

Vor diesem Hintergrund müsste es in der Schule zu allererst Gelegenheiten geben, Verhaltensweisen so lange gemeinsam gezielt einzuüben, dass aus ihnen Haltungen werden können – und eben kein ständiges Nachschieben von neuem Wissen, den Versuch Kompetenzen zu „vermitteln“ oder das Herumreiten auf Werten, die jeder abnicken kann, aber praktisch keiner erfährt.

Es sind unsere Emotionen, die uns bewegen. Sie bestimmen, was wir wahrnehmen, wie wir wahrnehmen, was wir tun und inwieweit wir überhaupt von unserer Intelligenz Gebrauch machen können. In Anbetracht dessen ist die entscheidende Frage: Wie werden aus unseren Kindern sich selbst respektierende, sozial und ökologisch bewusste, verantwortliche Lebewesen?

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Die Finanzkrise in 167 Sekunden

Klar, es geht immer etwas verloren, wenn man aus formalen Gründen gezwungen ist Zusammenhänge verkürzt darzustellen. Trotzdem gefällt mir, wie klar und präzise die Ereignisse von 2008 an der Wall Street hier auf den Punkt gebracht sind.

Aus dem Fernsehfilm »Die große Krise« (engl. Too Big To Fail) nach dem gleichnamigen Buch von Andrew Ross Sorkin
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RE: Die digitale Bildungsrevolution

Mit der Kompetenzorientierung und der veränderten Lehrerrolle ist die Wirtschaft jetzt endgültig in den Schulen angekommen. Ein Blick in das Inhaltsverzeichnis der aktuellen PÄDAGOGIK (7-8’16) und man hat den Eindruck, man hat es mit einem Managermagazin light zu tun. Wer didaktisch etwas auf sich hält, darf mit Begriffen wie „Moderation“, „Coaching“ und „Diagnostik“ nicht länger geizen. Steuergruppen, Personalentwicklung, Supervision – alles, was der Außendarstellung der Schule nützt, ist Gold.

Da verwundert es nicht, dass auch Jörg Dräger und Ralph Müller-Eiselt von der BERTELSMANN-Stiftung in ihrem Buch die »Digitale Revolution« ausrufen. Höchste Zeit, einmal die wichtigsten Thesen auf ihre Überzeugungskraft abzuklopfen.

Die digitale Bildungsrevolution von Joerg Draeger

These 1: Die digitale Bildungsrevolution kommt, ob wir es wollen oder nicht.

Das ist natürlich so und erklärt sich schon allein aus der Tatsache, dass sich das „Rad der Technik“ aus sich selbst heraus dreht.

Hängen geblieben sind vor allem die Geschichten von Arndt Kwiatkowski und Stephan Bayer, den Erfindern von bettermarks (Mathematik) und sofatutor (fächerübergreifend), zwei der führenden Lernplattformen im deutschsprachigen Raum.

bettermarks ist aufgrund eines einzigartigen Rechenverfahrens in der Lage, das Fehlerschema des Lerners zu analysieren und anspruchsprogressive Aufgaben zu generieren. Dies wirft – bei aller sicher berechtigten Kritik – nochmal ein anderes Licht auf das Potenzial von algorithmusbasierten Apps, die durchaus einzelne Bereiche des Lehrerjobs (Einübung, Anwendung) effizient und auf „intelligente“ Weise ersetzen können.

sofatutor hat sich auf die Produktion von Erklärvideos für verschiedene Alters- und Niveaustufen spezialisiert. Gelungen-Kreatives findet sich hier ebenso wie Abschreckend-Uninspiriertes und sogar Fehlerhaftes. Einige Videos setze ich mittlerweile selbst zur Vor- und Nachbereitung im Englischunterricht ein.

These 2: Die zukünftigen Formen digitalen Lernens bieten für das Bildungssystem große Chancen, aber auch Risiken.

Eine der großen Hoffnungen, die die Autoren mit der digitalen Revolution verbinden, ist die Erfüllung des alten Humboldtschen Ideals „Bildung für alle“ (Demokratisierung des Wissens, gute Bildung jedem weltweit zugänglich machen). Dass aber Massifizierung, also der Zugang möglichst vieler zu Bildungsressourcen in Form von MOOCs oder Open Educational Resources (OER) nicht automatisch Chancengleichheit herstellt und es hierfür auch keine wissenschaftlichen Belege gibt, musste Dräger schon beim Volkshochschultag 2016 auf YouTube einräumen.

In der Methode des „Inverted Classroom“ (individuelle Wissensaufnahme über Screencasts zu Hause, gemeinsame Einübung vor Ort in der Uni oder dem Klassenzimmer) sehen die Autoren die Möglichkeit trotz oder gerade aufgrund überfüllter Hörsäle und überforderter Lehrer auch in Zukunft personalisierte – im Sinne von individualisierter – Bildung gewährleisten zu können.

Während das flipped-Konzept ja für manche Zwecke (kleinschrittiges Lernen, erster Kontakt mit allgemeinen Regeln und beispielhaften Lernwegen, Verständnis von Fakten und Grundlagenwissen) tauglich sein mag, macht seine Kür zur allgemeinen Königsmethode allerdings wenig Sinn. Vielmehr scheint die Kunst des guten „Lehrens“ ja darin zu bestehen, aus einem Pool verfügbarer Methoden die zielführende und der Lernsituation angemessene auszuwählen (Kunter/Trautwein, 2013; Gold, 2015).

Die Kehrseite der digitalen Medaille ist hinlänglich bekannt: Massenhaftes Datensammeln für den guten Zweck der Bildung. Dass eine Weiterentwicklung des Lernens aber ohne kaum möglich sein wird, sollte ebenso klar sein.

These 3: Harvard für alle, maßgeschneidert für jeden.

Was den Lernfortschritt betrifft, wurde tatsächlich, wenn auch im Rahmen eines nicht-experimentellen Designs, eines der im Buch vorgestellten Programme durch die Columbia University evaluiert – das Teach to One: Math-Konzept. Und die Ergebnisse sind wirklich beeindruckend. Wissenszuwächse von 15 Prozent im ersten, 47 Prozent im zweiten Jahr, und das bei bildungsfernen Schülerinnen und Schülern.

Wie im Falle von bettermarks erhalten die Kinder auch hier täglich einen neuen und individuell angepassten Lernplan. Auch hier wird der zu Grunde liegende Algorithmus ständig weiterentwickelt. Entscheidend ist dann aber die Vielfalt der Lernzugänge. So rotieren die Schüler zwischen acht verschiedenen Arten zu lernen, darunter Peer-to-peer-Tutoring, eigenständige Übung, lehrerzentrierte Instruktion und Coaching mithilfe virtueller Lernvideos. Das ist personell möglich, weil die Bereitstellung der Ressourcen komplett vom Rechenzentrum übernommen wird.

Ein Beispiel dafür, wie schmal der Grat zwischen sinnvollem Einsatz von Technik und Nutzenmaximierung, Mensch und Markt sein kann ist dagegen die Gesichtserkennungssoftware »Affectiva«:

“The broad goal is to become the emotion layer of the Internet,” says Affectiva co-founder Rana el Kaliouby, a former MIT postdoc who invented the technology. “We believe there’s an opportunity to sit between any human-to-computer interaction point, capture data, and use it to enrich the user experience.” Already, Affectiva has conducted pilot work for online learning, where it captured data on facial engagement to predict learning outcomes. For this, the software indicates, for instance, if a student is bored, frustrated, or focused […]. “That means educators can adapt the learning experience and change the content to better engage students — making it, say, more or less difficult — and change feedback to maximize learning outcomes,” el Kaliouby says. “That’s one application we’re really excited about.“

Wer so redet, hat m.E. nicht verstanden, wie und warum Menschen lernen.

These 4: Spielerisches Lernen schlägt qualvolles Pauken, das Netzwerk schlägt den Einzelnen.

Auch hier muss man einwenden, dass das so pauschal nicht stimmt. Sicher kann man sich virtuelle Szenarien vorstellen, in denen Schüler geschichtliche Kompetenzen entwickeln oder moralische Dilemmata in Philosophie, die es in spielerischer Form zu lösen gilt. Es ist aber zu bezweifeln, dass sich die begriffliche Sicherheit und das grundlegende Handwerkszeug, das als Grundlage zur Lösung der Aufgaben dient, überhaupt ohne „qualvolles“ Pauken realisieren lässt.

Auch gilt es die Ergebnisse mehrerer Studien zu bedenken, nach denen der Einsatz digitaler Medien wie Tabs und Lernapps gerade bei jüngeren Schülern zu Ablenkung und Überforderung führt. Es kann daher viel wichtiger sein, originäre Fähigkeiten wie Lesen, Rechnen, Schreiben erst einmal richtig zu lernen, um dann mit den Inhalten im Internet und dem Internet selbst zielgerichtet umgehen zu können.

Wer schließlich meint, dass menschliche Netzwerke grundsätzlich intelligenter sind, dem sei Fritz Simons „Gemeinsam sind wir blöd?! – Die Intelligenz von Unternehmen, Managern und Märkten“ ans Herz gelegt.

Fazit

Die Antwort der Autoren auf die Mängel des gegenwärtigen Bildungssystems sind auf den ersten Blick überraschend einfach und plausibel:

analog-digital

Aber wie genau soll die digitale Revolution in der Praxis dafür sorgen, die Ergebnisse des Lernens zu verbessern? Um welches Qualitätsverständnis handelt es sich eigentlich – die Wiedergabe von Fakten und Wissen, also Aneignung von „Stoff“, oder geht es um mehr? Und welche Bedeutung haben Kommunikation, soziale Beziehungen und andere Lernformen in der Schönen Neuen Welt?

Antworten auf diese und andere Fragen bleiben uns die Autoren auf 240 Seiten schuldig.

Die Stoßrichtung ist jedenfalls klar. Bildung wird mehr und mehr zu einem Produkt, das passgenau auf den Konsumenten der Inhalte zugeschnitten ist und wir dürfen diese Entwicklung nicht verschlafen (Dräger: »Europe has to act!«).

Dieser Kurz-Schluss überrascht. Denn man könnte ja auch die Auffassung vertreten, dass jede Generation von Lernern das Recht hat die Gesellschaft so zu gestalten, wie sie es für richtig hält und den technischen Entwicklungen nicht ohnmächtig ausgeliefert ist. Dass das möglich ist, scheint den Autoren gar nicht in den Sinn zu kommen und stimmt schon etwas nachdenklich.

Am schwersten aber wiegt m.E. die von Manfred Spitzer aufgeworfene Frage, in welchem derzeitigen schulischen Rahmen die „Digitale Revolution“ denn eigentlich stattfindet.

Laptop, Tablet und Internet machen nicht grundsätzlich dumm. Aber die entscheidende Frage ist doch: Verbessert ihr Einsatz die Qualität des Lernens, im Rahmen welches Qualitätsverständnisses und unter welchen Bedingungen? Fünf Milliarden Euro für die Infrastruktur in Schulen sind schön und gut, werden aber nichts bringen, wenn Kollegen die Medien gar nicht, ausschließlich oder falsch einsetzen. In den Worten von Michael Kerres:

Der Nutzen neuer Technologien für Bildung hängt nicht von der Verfügbarkeit von Geräten und Technik in der (Hoch-)Schule, sondern von der gesamten Qualität der Prozesskette ihrer Nutzbarmachung ab, d.h. von der Güte der Planung, Konzeption, Entwicklung, Einführung, Nutzung, Wartung, des Qualitätsmanagement etc. Ein Mehrwert entsteht erst, wenn die Technologie zu einer Problemlösung für Bildungsanliegen transformiert wird. (Kerres, 2002)

Veröffentlicht in Justiz

Lebendig begraben

Obwohl sein Fall mich jetzt schon über 5 Jahre begleitet, haben mich seine Worte doch noch nie so berührt, wie in diesem Telefonat.

Möge der neue, wahrscheinlich letzte Hoffnungsschimmer dich endlich zurück in deine Heimat bringen, lieber Jens!